Oh to be a fractal being in a linear world

Das feministische Kollektiv „Trouble in Paradise“ erarbeitet gemeinsam eine Performance aus Klang, fraktaler Geometrie und Generative Coding, in der der Körper direkt in den digitalen Raum eingreift und diesen durch Bewegung steuert und manipuliert.

Unter dem Arbeitstitel „Oh to be a fractal being in a linear world“ wollen die Studiererenden Fragen nach der gegenwärtigen Verortung des Körpers innerhalb der Gesellschaft zwischen dem pysischen und digitalem Raum nachgehen. Dazu schaffen sie eine Verbindung zwischen Körper, fraktaler Geometrie und Generative Coding, zwischen interaktiver Performance unter Einbeziehung des Publikums vor Ort. Sie experimentieren dabei auf innovative Weise mit der Kinect Technik. Kinect ist eine Hardware, die herkömmlicherweise zur Steuerung von Videospielkonsolen verwendet wird. Spieler*innen können damit allein durch ihre Körperbewegungen die Software bedienen. „Trouble in Paradise“ eignen sich diese körperliche Steuerung und Verknüpfung mit dem Digitalen in ihrer Performance an und erforschen so nicht nur die Inanspruchnahme des Körpers im physischen, sondern auch die Manipulation des virtuellen Raums.

Projektbeteiligte:

  • Anna Tenzer

    Technische Hochschule Nürnberg, Fakultät Elektro- und Informationstechnik/EFI, Studentin

  • Hannah Gebauer

    Akademie der Bildenden Künste Nürnberg, Grafikdesign/Visuelle Kommunikation, Studentin

  • Carolin Wabra

    Technische Hochschule Nürnberg, Fakultät Design, Studentin

  • Janna Winkler

    Technische Hochschule Nürnberg, Fakultät Design, Studentin

  • Silja Beck

    Akademie der Bildenden Künste Nürnberg, Studentin