IAI – Interactive Artificial Intelligence

Generation Z und die Nachfolgegeneration Alpha werden mit dem Handy oder Tablet in der Hand groß. Während sich vorherige Generationen mit Freund*innen oder Dr. Sommer zu schambesetzten Themen austauschten, reicht heutzutage ein Griff zum Handy. Doch was ist mit Jugendlichen, die sich zu schambesetzten Themen nicht exponieren wollen?

Projektbeschreibung:

Generation Z und die Nachfolgegeneration Alpha werden mit dem Handy oder Tablet in der Hand groß. Während sich vorherige Generationen mit Freund*innen oder Dr. Sommer zu schambesetzten Themen austauschten, reicht heutzutage ein Griff zum Handy – hier eröffnet sich eine Vielzahl an Möglichkeiten der Informationsgewinnung: ein Anruf oder eine Nachricht an eine*n Freund*in, das Posten eines Beitrages in einem Forum, wo ich mich unter „Gleichgesinnten“ austauschen kann, oder auch die geschützte Mailberatung von Sextra oder Pro Familia, wo mir ein*e geschulte*r Berater*in antwortet.

Doch was ist mit Jugendlichen, die sich zu schambesetzten Themen nicht exponieren wollen?

Dieser Frage widmet sich das „IAI“ (Interactive Artificial Intelligence). In diesem Projekt soll prototypisch ein Chatbot aufgebaut werden, der mit seinen Nutzer*innen zu solch schwierigen Themen niederschwellig interagiert. Konkret stellt er sich auf die Nutzer*innen ein, indem er den Gesprächsverlauf in Echtzeit analysiert und sein Antwortverhalten daran ausrichtet. Seine Antworten passen sich so immer besser den Bedürfnissen der Ratsuchenden an. Der Chatbot fungiert in keinster Weise als Ersatz für eine professionelle (Online-)Beratungsstelle, sondern als Ergänzung und Unterstützung für Beratende und Ratsuchende zugleich.

Das Konsortium, bestehend aus Vertreter*innen der Fakultäten für Sozialwissenschaften, Betriebswirtschaft und Elektrotechnik, wird im Laufe der Projektlaufzeit verschiedene Technologien aus dem Bereich des Maschinellen Lernens für diesen Chatbot aufbauen und ihm das Wissen über potenzielle Nutzer*innen antrainieren. Schlussendlich wird ein Prototyp entwickelt, der einen Testlauf mit einer ausgewählten Gruppe absolvieren und mit ihr interagieren kann.

Projektbeteiligte:

Kooperationspartner*innen:

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