Ausstellung zum OPEN CALL WiSe 25/26

Was passiert, wenn Studierende aus Kunst, Musik und Technik gemeinsam arbeiten? Die Antworten darauf zeigt die Ausstellung zum aktuellen Open Call des LEONARDO – Zentrums für Kreativität und Innovation.

Drei ausgewählte, interdisziplinäre Projekte wurden im vergangenen Jahr entwickelt und realisiert – unterstützt durch das LEONARDO–Zentrum für Kreativität und Innovation und die LEO Labs. Entstanden sind Arbeiten an der Schnittstelle von künstlerischer Praxis, Technologie und gesellschaftlichen Fragestellungen.

Die Projekte sind als Satellitausstellungen an folgenden Orten zu sehen:

Live Performance: „When at least the work is done“ (ab 16 Jahren)
Freitag, 17. April, 18:30 Uhr
AerodrOhm im Ohm Innovation Center, Treffpunkt 18:15 Uhr im Innenhof
Brucknerstraße 11, 90429 Nürnberg
Übertragung in die AdBK Galerie am 22. April, 19 Uhr

Ausstellungseröffnung: „Aufsesssee“ und „Prophecies“
Mittwoch, 22. April, 19 Uhr
Ausstellungsraum im OIC (3.OG)
Brucknerstraße 11, 90429 Nürnberg

Laufzeit: 23. April bis 30. April | Öffnungszeiten: Mo-Fr 14-17 Uhr


Zur Eröffnung der Ausstellung werden folgende Projekte präsentiert:

Projekt „When, at least, the work is done“

„When, at least, the work is done“ entstand in Zusammenarbeit mit der Forschungseinrichtung für Mobile Robotik am Ohm Innovation Center. Das Projekt untersucht die Beziehung zwischen menschlichem Körper und technologischem System und stellt Fragen zur der Übertragung und Zirkulation von Bildern und Informationen.
Eine Live-Performance ist geplant am 17. April in der Drohnenhalle im Ohm Innovation Center sowie eine Übertragung in die Akademie Galerie Nürnberg am 22. April.

Von: Kasra Ghaffari, Joseph Lanzinger und Alessia Pennavaria, Akademie der Bildenden Künste Nürnberg


Der „Aufsesssee“ ist ein interdisziplinäres studentisches Projekt das künstlerische Intervention als Mittel für stadtpolitischen Protest und Aktivismus einsetzt. Die Initiative FAGWASA setzt sich für progressive Stadtplanung ein und kommuniziert ihre Interessen in Form von Aktionen und Filmarbeit.

Von: Initiative FAGWASA, Studierende der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg und der Technischen Hochschule Georg Simon Ohm Nürnberg


Projekt „Prophecies“

Die Installation „Prophecies“ konfrontiert Besucher mit der urmenschlichen Sehnsucht nach Gewissheit in einer instabilen Welt. Sie schlägt die Brücke vom antiken Orakel zur modernen Blackbox der Künstlichen Intelligenz.
Das Projekt verortet sich in einem Moment des Umbruchs: Künstliche Intelligenz verändert, wie wir arbeiten, entscheiden und einander vertrauen. Zwischen Automatisierung und neuer Handlungsfähigkeit, zwischen Überwachung und Vernetzung, zwischen dem Verschwinden alter Glaubenssysteme und dem Entstehen technokratischer Verheißungen bewegen wir uns in einem Spannungsfeld aus Euphorie und Verunsicherung. 
Im Zentrum der Arbeit steht ein dialogisches Ritual: In einem persönlichen Interview befragt das Orakel seine Besucher:innen — und generiert daraus eine individuelle Prophezeiung.

Von: Robin Breca, Elena Horlau, Akademie der Bildenden Künste Nürnberg, Franz Gläser, Technische Hochschule Georg Simon Ohm Nürnberg