Pandemie in Pixeln: Ausstellung der Fotografien

24.11.2020

Die Bilder der Preisträger*innen des Fotowettbewerbs „Pandemie in Pixeln“ sind nun öffentlich zu sehen: in einer Schaufensterausstellung des Künstlerhauses Nürnberg und in Form einer digitalen Ausstellung. In einem Video kommen außerdem Preisträger*innen und Jurymitglieder zu Wort und teilen ihre Eindrücke zur Pandemie und Entstehung des Fotowettbewerbs. 

Im Juni 2020 riefen das Klinikum Nürnberg, der Nürnberger Campus der Paracelsus Medizinische Privatuniversität, die Technische Hochschule Nürnberg und LEONARDO den Fotowettbewerb Pandemie in Pixeln“ aus. Dessen Ziel war es, ein fotografisches Panorama der Corona-Pandemie zu schaffen – und so dem Leben im Ausnahmezustand ein Gesicht und Konturen zu verleihen.

Im Oktober 2020 kürte eine Jury aus Vertreter*innen der vier Institutionen und der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg die zehn interessantesten Werke. Nun können die prämierten Fotografien auf unterschiedlichen Wegen öffentlich betrachtet werden.

Video statt Preisverleihung

Statt einer klassischen Preisverleihung vor Ort wurde ein Video erstellt. An der Videoproduktion wirkten Studierende des Studiengangs Technikjournalismus der Technischen Hochschule Nürnberg mit. 

Darin kommen nicht nur einige Jurymitglieder zu Wort, sondern auch die Gewinner*innen. Sie erläutern ihre Beweggründe, am Fotowettbewerb teilzunehmen, erklären ihre Motive und ihren persönlichen Blick auf die Pandemie. Das Video ist auch im Rahmen der Schaufensterausstellung des Künstlerhauses Nürnberg zu sehen.

Analoge und digitale Ausstellung

Das Künstlerhaus im KunstKulturQuartier stellt seine Schaufenster für eine coronakonforme Ausstellung zur Verfügung: Passant*innen können in den Fenstern der Königstraße 93 die Motive der Wettbewerbssieger*innen betrachten. Die Ausstellung ist bis zum 10. Januar 2021 zu sehen.

Neben der analogen Präsentation in der Nürnberger Innenstadt gibt es die Bilder auch in Kürze digital zu sehen: in Form einer Ausstellung, in der neben den prämierten auch weitere Wettbewerbseinreichungen gezeigt werden. Die Besucher*innen betreten dabei keine fiktive Online-Galerie, sondern können virtuell die neue Bibliothek der Technischen Hochschule Nürnberg am Keßlerplatz begehen und die Wettbewerbsfotografien betrachten.

Die Bibliothek wurde vor Kurzem neu eröffnet und kann auf diese Weise von einem Bildschirm aus erkundet werden. Umgesetzt wurde dies durch das Institut für Energie und Gebäude (ieg) der TH Nürnberg, das anhand von 3D-BIM-Modellen (BIM steht für Building Information Modelling) die Räume und Bilder erlebbar macht. Die Daten wurden im Rahmen des LEONARDO-Projekts BIMVIP (Building Information Modelling for Visually Impaired People) generiert – und zwar mit dem usprünglichen Zweck, sehbeeinträchtigten Menschen per Virtual Reality eine Vorabbegehung zu ermöglichen.

Der Fotowettbewerb „Pandemie in Pixeln“ wird unterstützt von der STAEDTLER Stiftung, der Kost-Pocher’schen Stiftung und dem Bewerbungsbüro Kulturhauptstadt Europas 2025 der Stadt Nürnberg.
Weitere Informationen zum Wettbewerb und die Fotografien der Preisträger*innen finden Sie unter pandemiepixel.de

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